Unsere Vision
Psychiatrie ist in vielen Teilen der Gesellschaft noch immer ein Tabu, weil psychische Erkrankungen häufig mit Vorurteilen, Angst und Unwissenheit verbunden sind.
Anders als körperliche Krankheiten sind sie oft nicht sichtbar, was dazu führt, dass Betroffene missverstanden oder als „schwach“ wahrgenommen werden. Viele Menschen fürchten daher Stigmatisierung, berufliche Nachteile oder soziale Ausgrenzung, wenn sie über psychische Probleme sprechen.
Hinzu kommt eine historische Belastung der Psychiatrie: Früher wurden psychisch erkrankte Menschen häufig ausgegrenzt, institutionalisiert oder nicht ausreichend respektvoll behandelt. Diese Bilder prägen teilweise noch heute das gesellschaftliche Verständnis.
Auch mangelnde Aufklärung spielt eine Rolle. Obwohl psychische Erkrankungen sehr verbreitet sind, wird in Familien, Schulen oder am Arbeitsplatz oft zu wenig offen darüber gesprochen. Dadurch bleibt das Thema mit Scham und Unsicherheit behaftet.
Hier setzt unsere Vision an. Sie steht im Kontext der sich entwickelnden gesellschaftlichen Rahmenbedingungen. Sie bezieht sich auf die Zukunft der Psychiatrie und der damit verbundenen Notwendigkeiten von gesellschaftlichen Veränderungen.
Denn eine offenere gesellschaftliche Diskussion, bessere Information und der gleichwertige Umgang mit psychischer und körperlicher Gesundheit können dazu beitragen, dass Psychiatrie künftig weniger tabuisiert und stärker akzeptiert wird. Unsere Vision setzt daher einen ganz klaren Fokus und zeigt, was wir in Zukunft für die psychische Gesundheit erreichen wollen: Wir geben gemeinsam psychischer Gesundheit Relevanz.