Ambulante psychiatrische Pflege (APP)
Die offene, ambulant-psychiatrische Pflege steht für offenes Denken und Zusammenarbeit. Ein nachvollziehbares Vorgehen, sowie eine offene Haltung gegenüber Dritten und Anderen. Wir sind vertrauenswürdig, kompetent und orientieren uns an den neuesten Erkenntnissen. Wir machen Vernetzungsarbeit mit Zuweisern, dem Helfernetz, anderen Institutionen und Angehörigen. Stets bilden wir uns weiter und reflektieren unsere Arbeit. Unsere Klientinnen stehen im Zentrum. Jeden Tag definieren wir unser Handeln und Wirken von Neuem professionell. Als Team kümmern wir uns selbst um eine optimale Work-Life-Balance.
"Haltung bedeutet, das Gegenüber in seiner Stabilität und Fragilität gleichzeitig und im gleichen Masse anzunehmen" (Kurbacher 2008)
- Wir besuchen die Klientin in ihrer häuslichen Umgebung.
- Wir gehen als "Gast" in ihren Privaten Raum und begegnen ihr auf Augenhöhe. Wir sehen Wohnform, Angehörige und Haustiere und beziehen alles und Alle in unsere Arbeit mit ein. Im gewohnten, alltägli-chen Rahmen unterstützen wir die Selbstkompetenz, motivieren zu alltäglichen Verrichtungen und leiten zu einer Tagesstruktur an.
- Wir definieren mit der Klientin zusammen Nah-und Fernziele und gehen auf Bedürfnisse und Wünsche ein.
- Wir beraten bei Fragen rund um Medikamente, Helfernetz, soziale Integration, berufliche Wiedereingliederung, Aussenaktivitäten, Wochenpläne, Schlafgewohnheiten etc.
- Wir vermitteln gerne weiter bei fachspezifischen Fragen. Wir sind gut vernetzt mit KOGE, Pro Senectute, Pro Infirmis, Tagesklinik, Psychologen.
- Wir wünschen uns in der Begegnung mit unseren Klientinnen einen gegenseitigen, respektvollen und empathischen Umgang.
- Der Mensch mit psychischer Beeinträchtigung soll seine Fähigkeiten wieder leben können, von neuem trainieren, an sich glauben und sein Selbstwertgefühl stärken.
- Wir haben gemeinsam gut gearbeitet, wenn die Klientin wieder den Mut findet, das Leben zu bejahen und mit gelernten Techniken ohne die psychiatrische Spitex durchs das Leben schreitet.
- Wir fördern Bewältigungsstrategien und Krisenmanagement.
- Wir erarbeiten gemeinsam einen sorgfältigen Notfallplan.
- Der pflegerische Auftrag, die Massnahmen und Zielsetzungen sind für uns relevante Arbeitsinstrumente.
- Rechtlich unterstehen wir der Schweigepflicht.
Die Zusammenarbeit:
- Die Zusammenarbeit erfolgt stets in gegenseitiger, respektvoller und wertschätzender Haltung.
- Die therapeutische Modellbeziehung ist ein gutes Übungsfeld für Konfliktklärungen, Verbindlichkeit erproben, wahrzunehmen, dass die Bezugsperson "bleibt", Wünsche anzubringen, authentisch zu sein, Fehler zu machen und scheitern zu dürfen.
- Nach der Bedarfsabklärung (durch Leitung APP oder andere Mitarbeiterin) und der jeweiligen Bezugsperson betreuen wir in der Regel in den ersten 3 Monaten 1mal wöchentlich. Es soll eine Vertrauensbeziehung hergestellt werden.
- Danach erfolgt in der Regel, nach Reassessment ein Besuchsintervall von alle 2-3 Wochen. Dies in Absprache aller Beteiligten.
- Während der Ferienabwesenheit der zuständigen Mitarbeiterin (Bezugsperson) wer-den keine Ferienvertretungen angeboten. Die Bezugsperson unterstützt die Organisa-tion von alternativen Fachpersonen aus dem Betreuungsnetz, falls dies erwünscht ist.
- Die Zusammenarbeit in der therapeutischen Modellbeziehung erfordert die Einsicht, das Einverständnis, die Kooperationsbereitschaft und auch die Motivation der Klientin zur Mitarbeiterin, - Compliance.
- Bitte bei Verhinderung frühzeitig absagen. Wie beim Arzt gilt: 24h vor Termin absa-gen, sonst wird der nicht eingehaltene Termin verrechnet.
- Nach 3 Absagen wird ein Termin mit der Leitung APP vereinbart zur Überprüfung des Auftrags.
- Rechtlich unterstehen wir der Schweigepflicht.
- Sie erhalten 1 Willkommensmäppli mit allen wichtigen Angaben und 1 Notfallkärtli